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Annäherungen in Sprache

Momentan schreibe ich viel.
Ich sitze am Schreibtisch, zwischen Papieren, Skizzen, angefangenen Sätzen.
Ich erarbeite Texte für meine neuen Arbeiten und über sie — Annäherungen an Formen, Materialien und Zustände, die sich erst langsam in Sprache übersetzen lassen.

Dabei entstehen keine Beschreibungen im eigentlichen Sinn, sondern Verdichtungen: Gedanken über Oberfläche und Tiefe, über Spur, Prägung, Schnitt, Erinnerung und Bewegung. Schreiben wird zu einer zweiten Form des Arbeitens — ein weiteres Material, das ordnet, öffnet und befragt.

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