Ich arbeite gerade mit einem neuen Papier, das mich total fasziniert. Es hat eine ganz eigene Haptik und reagiert spannend auf Bearbeitung – fast so, als würde ich modellieren statt zeichnen oder malen. Ich schneide, kratze, forme, lege neu an. Es entsteht dabei eine seltsame Mischung aus Kontrolle und Zufall, die ich sehr mag. Das Spektrum der Ergebnisse reicht von abstrakten Kompositionen bis hin zu Portraits. Es ist ein spielerisches, suchendes Arbeiten, bei dem das Material selbst fast wie ein Gesprächspartner wirkt.

Eugen Coubillier
Gestern besuchte ich die Vernissage zu Eugen Coubillier (1899–1943) im Kölner Haus- und Grundbesitzerverein. Die Fotografien zeigen das urbane Leben Kölns in den 1920er und

