Der Frühling hat mich tief berührt – die ersten warmen Sonnenstrahlen, das leuchtende Licht, das Spiel der Farben in den aufblühenden Blumen. Es ist jedes Jahr aufs Neue ein stilles Wunder, zu beobachten, wie sich die Welt Tag für Tag verwandelt. Diese besondere Stimmung hat mich inspiriert, Chloris II zu erschaffen.
Mit dem Skalpell habe ich Formen geschnitten, Schicht um Schicht freigelegt und anschließend mit Pigmenten und Acrylfarben weitergearbeitet. Chloris trägt den Namen der griechischen Göttin des Frühlings, der Blumen und des Neubeginns – ein Sinnbild für das Aufblühen und das zarte, kraftvolle Wachsen.
Inzwischen sind vier Porträts entstanden, alle unterschiedlich in Größe und Ausdruck. Chloris I und Chloris II sind bereits vollendet – zwei Gesichter des Frühlings, zwei Momentaufnahmen einer sich ständig wandelnden Natur.